Das betrogene Rumpelstilzchen
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Das betrogene Rumpelstilzchen

Es war einmal ein armes kleines Männlein,Rumpelstilzchen genannt,das durch das Land zog auf der Suche nach einer Arbeit und einer Unterkunft.Es hatte eine besondere Gabe denn es konnte arme Leute glücklich machen indem es ihnen aus einer handvoll Stroh Gold spann,so dass sie gut leben konnten.Für sich selbst konnte es das allerdings nicht.Und es konnte reichen, gemeinen bösartigen Menschen ihren Reichtum nehmen.Es wusste,dass die Königin in dem großes Schloß einst eine arme Müllerstochter gewesen war,und hoffte das sie barmherzig sei. Wie er ihr nun vorgestellt wurde sagte die Königin:,,Du kommst mir gerade recht.Es gibt im Schlossgarten sehr viel zu tun.Fang nur gleich an,so wirst du heute Abend eine köstliche Mahlzeit bekommen und danach einen schönen warmen Schlafplatz.´´Rumpelstilzchen bedankte sich herzlich:,,Vielen Dank,Frau Königin,ich wusste,dass ihr barmherzig seid .´´So machte sich das kleine Rumpelstilzchen nun im Schlossgarten zu schaffen.Die Königin lehnte oben am Fenster und schaute dem Männlein bei der Arbeit zu.Sie sagte zu sich selber:,Wer so dumm,häßlich ,arm und mickrig ist,der hat nichts besseres verdient,als davongejagt zu werden!"Seit sie nämlich Königin war und alles bekam was sie wollte ,war sie kaltherzig und gemein geworden.Als es nun dunkel wurde,ging Rumpelstilzchen zur Königin und sagte:,,Frau Königin,nun ist euer Garten wieder wunderschön.So bitte ich euch um eine Mahlzeit und einen Schlafplatz.´´Da lachte die Königin schallend und rief:,,Wachen!Werft ihn hinaus,den häßlichen Wicht!´´Das Männlein wurde gepackt und in hohem Bogen zum Fenster hinausgeworfen.Da es so klein und leicht war,tat es sich zum Glück nicht weh.Es suchte sich eine Scheune für die Nacht und sagte zu sich:,,Das werde ich dir heimzahlen,du gemeines Biest!´´Es legte sich zum Schlafen nieder.Als die Königin am nächsten Morgen erwachte,traute sie ihren Augen nicht.Sie lag auf einem Bündel Stroh,alle ihre Juwelen,schönen Kleider und die feinen Möbel waren verschwunden,stattdessen lag überall Stroh herum.Sie durchsuchte das ganze Schloß,fand aber überall nur Stroh.Und wenn sie nicht gestorben ist,dann lebt sie auch noch heute im Stroh.