Der Eisvogel2
Inhalt Ändern Diskussion Versionen Bewerten

Der Eisvogel2

Der Eisvogel 2.
Der Herrscher des silbernen Meeres.

Es war ein wunderschöner, sonniger Tag auf der Insel des Eisvogels. Seit Sontan und Clara geheiratet hatten war schon einige Zeit vergangen und es herrschte Frieden. Der Eisvogel saß auf einem kleinen Felsen am Strand und genoss die Sonnenstrahlen. Auf einmal erregte ein Geräusch seine Aufmerksamkeit. Aus dem Wasser tauchte plötzlich eine Meerjungfrau auf. Der Eisvogel kannte sie: Es war Melinda, die Botschafterin des Meereskönigs Retukos. Sie schwamm zum Ufer und sagte: „Eisvogel! Eisvogel! Ich brauche deine Hilfe!“ Der Eisvogel schaute
Melinda an und fragte sie: „Was ist den los Melinda?!“ Sie antworte: „König Retukos braucht dringest deine Hilfe! Er ist wurde vergiftet und wir wissen nicht mit was oder von wem! Er ist bereits sehr schwach und unser Reich versinkt in Finsternis! Bitte! Hilf uns!“ Der Eisvogel sagte: „Natürlich komm ich mit!“, und sofort machten sich die beiden auf den Weg. Wenig später erreichten sie eine Insel ganz aus grauem Stein, umgeben von einem wunderschönen, türkisblauen Wasser. Vor einer großen Höhle, die tief in den Felsen hinein ging, hatten sich bereits hunderte von Meeresbewohnern versammelt. Sie alle machten sich riesige Sorgen um König Retukos. Melinda und der Eisvogel gingen in die Höhle. König Retukos lag auf einem großen, grauen Stein und war mit Seetang zugedeckt wurden. Der Eisvogel ging zu ihm. Er legte seinen Flügel auf seine Stirn und sagte:
„Er fühlt sich kalt an. Was ist den eigentlich genau passiert?“ Melinda antwortete:
„Er ist eines Morgens einfach nicht aufgestanden. Deshalb sind wir in seine Gemächer gegangen um nach zu sehen ob alles in Ordnung war. Da haben wir ihn so gefunden. Leider ist er zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr ansprechbar gewesen.“ Der Eisvogel schaute sich um und sah wie sich eine der Meerjungfrauen langsam von der Gruppe, die vor der Höhle wartete, entfernte. Verwundert fragte er Melinda: „Sag mal Melinda. Wer ist den diese Meerjungfrau mit der roten Schwanz-Flosse da?“ Sie antwortete: „Das ist Kimina. Sie ist ehr zurückhaltend. Ihr scheint es etwas unangenehm zu sein in so einer großen Gruppe zu warten. Ihre Zurückhaltung ist noch schlimmer geworden seit ihre Familie vor einigen Monaten während eines Sturms verschwand.“ Langsam sengte sich die Nacht über das Meer. Der Eisvogel setzte sich vor der Höhle auf einen Stein. Plötzlich hörte er etwas hinter einem großen Felsen. Er schlich sich nähr und sah das Kimina vor einem großen Felsen auf dem Boden kniete. Auf dem Felsen saß eine riesige, schwarze Meerjungfrau mit langen, dunkelgelben Haaren und roten Augen. Sie sagte gerade zu Kimina: „Ich will das König Retukos in 3 Tagen nicht mehr am Leben ist! Hast du mich verstanden?!“ Kimina nickte und sagte anschließend:
„Ja große Meerjungfrau. Ich werde König Retukos töten.
Aber bitte. Lasst meine Schwester am Leben. Bitte.“ Dann lies sich die große Meerjungfrau nach hinten ins Meer fallen und verschwand. Kimina blieb noch einige Augenblicke lang vor dem Felsen setzen und weinte. Dann sprang auch sie ins Wasser und schwamm in die Höhle in der König Retukos lag. Sie griff in eine kleine, braune Tasche, die sie um ihre Hüfte trug, und holte ein kleines Fläschchen mit einer roten Flüssigkeit darin heraus. Sie öffnete es und begann die Flüssigkeit langsam in König Retukos Mund zu schütten. Plötzlich hörte sie hinter sich: „Habe ich es mir doch gedacht. Du kamst mir gleich so merkwürdig vor.“ Erschrocken drehte sich Kimina herum und sah den Eisvogel, der genau hinter ihr auf einem kleinen Felsen gelandet war. Kimina begann zu weinen und sagte: „Bitte. Verrate mich nicht. Ich…ich wurde dazu gezwungen! Das musst du mir glauben! Die große Meerjungfrau hält meine Schwester gefangen. Sie hat mir gedroht das sie sie tötet wenn ich es nicht mache.“
Der Eisvogel beruhigte sie und sagte: „Keine Angst. Ich werde dich nicht verraten. Ich verstehe warum du es getan hast. Du konntest einfach nicht anders.“ Kimina sagte: „Ich werde es nicht mehr tuhen. Das verspreche ich dir nur…leider gibt es gegen dieses Gift kein Gegenmittel.“ Der Eisvogel aber sagte: „Doch! Ich glaube schon dass es ein Gegenmittel gibt. Die große Meerjungfrau muss es besitzen.“ Kimina schaute hoch und sagte: „Dann müssen wir es, egal zu welchem Preis,
von ihr hohlen!“ Sofort machten die beiden sich auf den Weg zum Palast der großen Meerjungfrau. Er stand auf einem großen Felsen, der aus dem Meer herausragte, und sah aus wie eine riesige Muschel. Kimina schwamm langsam um den Felsen herum und sah plötzlich etwas Entsetzliches: Hinter dem Palast lagen Haufen von Knochen und Fischgräten. Plötzlich konnte Kimina auch ihre Schwester sehen. Sie saß zwischen den ganzen Fischgräten und Knochen in einem kleinen Käfig. Kimina erschrak sich fürchterlich und dachte:
„Oh Nein! Was hat sie dir nur angetan Schwester?!“ Der Eisvogel, der hinter ihr her geflogen war, sah es ebenfalls und sagte zu Kimina: „Wir müssen sie da raus holen. Und ich glaube ich habe auch schon eine Idee wie. Komm mit.“ Als sie wieder vor dem Palast waren flog der Eisvogel zu einem hell
erleuchtetem Fenster. Als er hinter dem Fenster die große Meerjungfrau entdeckte, begann er mit seinem Schnabel wie wild an der Scheibe herum zu hämmern. Dies machte die große Meerjungfrau so sauer dass sie Wut entbrannt aus ihrem Palast heraus schwamm und anfing mit goldenen Pfeilen auf den Eisvogel zu schießen. Sie traf ihn aber nicht. Dann war der Eisvogel auf einmal verschwunden. Die große Meerjungfrau sagte sauer: „Wo ist der?! Wo hat sich dieser blöde Vogel den jetzt auf einmal versteckt?!“ Inzwischen hatte Kimina ihre Schwester befreit und war mit ihr zum Meeresboden getaucht. Sie sagte zu ihrer Schwester: „Ich muss dem Eisvogel helfen! Die große Meerjungfrau bringt ihn sonst noch um!“
Dann machte sie sich wieder auf den Weg zur Wasseroberfläche. Der Eisvogel hatte sich inzwischen auf der Spitze des Palastes in Sicherheit gebracht. Als er plötzlich sah das Kimina genau neben der großen Meerjungfrau auftauchte und anfing mit ihr zu kämpfen. Der Eisvogel stürzte sich hinab und rief Kimina zu:
„Tauch ab Kimina! Ich glaube ich habe eine Idee wie wir sie besiegen können!“ Kimina antworte ihm: „Okay!“ Dann tauchte sie unter. Verwundert schaute sich die große Meerjungfrau um und sagte: „Wo ist die den jetzt auf einmal hin?!“ Plötzlich wurde sie von hinten von etwas eisigem getroffen und gefror zu einem riesigen Eiszapfen. Der Eisvogel, hatte sich ihr von hinten genährt und einen Eisblitz auf sie abgefeuert. Kimina tauchte wieder auf und rief: „Du hast sie besiegt Eisvogel! Und ich habe hier das Gegenmittel!“ Sie hob ihre rechte Hand nach oben in der sie einen ganzen Bund roter Algen hielt. Die Zeit drängte. Sofort machten sie Kimina, ihre Schwester, und der Eisvogel wieder auf den Weg zu König Retukos. Kimina zerstampfte die Algen mit einem Stein und lies den Saft langsam in den Mund des Königs tropfen. Dann hieß es warten. Nach wenigen Augenblicken regte sich der König und öffnete schließlich langsam die Augen. Erleichtert sagte Kimina:
„Mein König. Wie geht es euch?“ König Retukos antwortet: „Gut. Vielen Dank Kimina. Du hast mich gerettet.“ Kimina kniete sich auf den Boden und sagte: „Mein König ich…ich habe euch…“ Doch König Retukos wusste bereits bescheid und sagte: „Jetzt ist doch alles wieder in Ordnung Kimina. Ich weis das du dazu gezwungen wurden bist. Und vielen Dank auch an euch Eisvogel. Ich glaube ohne euch währe das nicht so gut ausgegangen.“ Der Eisvogel verneigte sich und sagte: „Ist doch Ehrensachen euer Majestät. Es freut mich das es euch wieder gut geht.“ Der Eisvogel verabschiedete sich von König Retukos, Kimina, ihrer Schwester, und den anderen Meerjungfrauen und flog wieder zu seiner Insel zurück. Auf dem Weg dort hin dachte er: „Stalaktit ist wieder das was er einmal war und die große Meerjungfrau ist nun nur noch ein riesiger Eiszapfen. Ich hoffe wirklich das nicht noch irgendwelche „Personen“ auftauchen die dieser Welt schaden wollen. Na ja. Licht und Schatten gibt es schon immer. Und egal was man tut um die Finsternis zu vernichten: Sie wird immer existieren. Egal wie sehr hart man auch gegen sie kämpft.“

Ende