Schöne Bescherung
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Schöne Bescherung

Tom und Emilie fuhren an einem kalten Wintertag am Teufelsberg Schlitten. Es wurde schon langsam dunkel. Emilie rief zu Tom: „ Tom wir müssen nach Hause!“ „ Ja nur noch einmal den Berg runter “, rief er. Emilie sagte zufrieden: „ O.K, aber beeile dich! Als Tom an gerodelt kam, rief sie: „ Los, los sonst bekommen wir noch Ärger! Sie rannten den Weg entlang, aber etwas war komisch. Der Weg wurde immer schmaler und am Ende des Weges stand eine kleine Hütte. Die Kinder schauten heimlich durch das Fenster. Es wunderte sie sehr, dass ein Fenster weit offen stand. Als sie gerade in Gedanken waren, hörten sie einen Schrei aus der Hütte. Emilie klopfte an der Tür und ein alter Mann öffnete langsam und vorsichtig die große Tür aus dunklem Holz. Er sah sehr wütend aus, trotzdem lies er die Kinder ins Haus, denn draußen dämmerte es schon. Sein Name war Johann und er war der Buttler vom Weihnachtsmann. Dann erzählte er ihnen vom Verschwinden des Weihnachtsmannes. Die Kinder waren sehr enttäuscht, weil in einer Woche Weihnachten ist. Eine Fee schlug vor, alle Helfer des Weihnachtsmannes zusammen zu trommeln. Die Fee machte eine Bewegung mit ihrem Zauberstab und sagte einen Zauberspruch auf: „Sim-Sala, Sim-Sala -Bim alle Helfer sind hier drin.“ Sie erstellten einen Plan und teilten sich in Gruppen auf. Tom und die Wichtel suchten in der Stadt und Emilie suchte mit den Feen im Wald nach dem Weihnachtsmann. Da rief die Fee Tinker Bell: „ Da liegt die Glocke von Rudolph dem Rentier“. Der Wichtel Mark fand die Mütze vom Weihnachtsmann. Die Kinder und die Helfer folgten den Spuren, die sie zu einem Fluss führten. Ein Helfer erzählte: „Das ist die dunkle Seite der Weihnachtswelt. Mein Freund war auf der anderen Seite, seit dem hab ich ihn nie wieder gesehen.“ „Wollen wir wirklich dar rüber?“, fragte Elisa. Da sagte Tom: „ Dort ist doch der Weihnachtsmann ohne ihn gibt es kein Weihnachten!“ Wichtel Fridolin sprach: „Ich habe etwas gesehen. Wir müssen irgendwie über die Brücke kommen. Der Entführer musste ja auch diesen Weg gehen. Emilie und die Feen kamen auch zu dem Fluss. Die Wichtel hatten in der Zeit schon etwas gefunden, womit sie den Fluss überqueren können. Als sie dann drüben waren, entdeckte der Wichtel Ralfi ein Haus, was blau, orange und lila war. Tom und Emilie gingen sofort auf das Haus zu. An der Klingel stand Benecke. Fee Elfriede sagte ängstlich: „Passt auf ihr beiden!“ Sie gingen vorsichtig an die Haustür. Tom klingelte. Zuerst machte keiner auf, aber als Emilie klingelte kam ein netter Mann an die Tür. Er fragte: „Was wollt ihr hier? Hier ist kein Spielplatz für Kinder.“ Die Kinder fragten: „ Ist der Weihnachtsmann hier?“ „ Kommt doch erst mal rein, ich glaube, ich habe eine Überraschung für euch.“, sagte der Mann. Sie gingen mit ihm ins Wohnzimmer und machten eine lustige Entdeckung. Der Weihnachtsmann lag schlafend auf dem Sofa. „Wir kennen uns schon seit der Schule“, erzählte uns Herr Benecke „und weil wir uns schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen haben, hat er mich gestern besucht. Wir hatten uns viel zu erzählen und merkten nicht, wie schnell die Zeit verging. Deshalb habe ich ihm vorgeschlagen, auf meiner Couch zu übernachten. Die Kinder und die Wichtel waren erleichtert und erzählten Herrn Benecke von der aufregenden Suche nach dem Weihnachtsmann. In dem Moment wachte er auf und fragte: „Ist denn heut schon Weihnachten?“ Alle fingen an zu lachen. Weihnachten war gerettet.