feels like one epic dream
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feels like one epic dream

Es war einmal, nichts. Es war nichts gewesen, es wird nichts sein und ich gebe mir nicht die Mühe es zu ändern. So schlafe ich ein. Zugedeckt von der Zeit. Vergessen von der Zukunft. Wenn ich nachts durch deine Straßen wandle- London- dann scheinst du mich nicht zu vermissen.
feels like one epic dream
Ja, nein für dich vielleicht. Worte verlieren ihren Sinn für mich. Mich zu verlieren versuche ich vergebens. So bleibe ich. Bleibe ich ohne dich. Jahr für Jahr- oder sind es Stunden, Minuten; Wer frägt schon Sekunden nach ihrem Sinn- rede ich mir ein, versuche ich mich dazu zu bewegen, dich hinter mir zu lassen. Ich dachte ich schaffe es, süße, weiche Melodie in meinen Ohren, du machst mich taub, blind für das Wesentliche bleibe ich am Detail hängen. Aufgehängt ist der Mond am Himmel, blutrot wie deine Lippen. Und schon wieder fällt es mir ein. Donner von Neon-gelben Spinnen. Eine Sprache die ich nie gelernt habe. Wieder wie ein Fisch am Hacken bleibe ich gefangen ohne frei gewesen zu sein. Jeder Traum wäre besser für mich als die Wirklichkeit. Du bist kein Prinz und ich keine Prinzessin. Und wir trafen uns auch nicht in einem Märchenschloss. Zwischen den Tönen viel zu Lauter Musik und dem Gestank viel zu süßem Alkohol verlor ich mich in deinem Lachen. Freitag ist Montag und Sonntage existieren nicht. Für dich für mich, nur noch für dich bleibt eins, blieb meins. In deinem Mund, ergeben meine Worte keinen Sinn und deine Hände greifen ins Nichts, denn nichts ist, was bleibt. Welten trennen, was nicht zusammen gehört. Nur du London, mein London bleibst dazwischen. Du trägst mich, du hältst mich und streichst die letzte Träne fort. Dass ich endlich vergessen kann. Das unverzeihliche vergebe. Und nicht wie in einem Märchen, lasse ich dich gehen um mich zu retten. Lasse ich die Zeit heilen. Wenn sie nicht heilt, dann tröstet sie, weich wie Seide, die Mode des Rokoko. Steif und kalt. Exzessiv und übertrieben.