Des Morgens Nacht lief ich dahin Und nasser Nebel raspelt schwer und trauernd sah er hinterher Wie ich vermummt und schwer zugleich, die Pfützen trat mit Lärm und Schall Sah ich drei Spatzen vor mir knien, der eine flog vor lauter Angst, so gleich der Rabe ihn entzweit Sein Herz ihn Riss und flügellei zu Boden rasselt schwer wie Blei Sein kalter Leib noch vor mir piepsend, eh er merkte ohne Herz, den kalten toten Rabenschmerz
Der zweite Spatz er ließ mich ziehen und schaute mutig aufgeplustert, auf meine schritte ohne Angst Doch als er meine Augen sah, so floh er wie die Kinderschar mit voller Wucht an eine Wand und knackte sich die Knochen blank. Sein Köpfchen klebte nur noch leicht und färbte sich ins nasse Bleich
Der Dritte sah die toten Brüder, legte Köpfchen zu mir nieder, erbat um einen letzten Tritt Gedanken wollte ich nie hören, doch diese kleinen hört ich gut, so nahm ich all mein Liebesmut und schmetterte auch ihn ins Grab. Er litt und litt der arme Spatz. Der arme Spatz, der arme Spatz.