Die junge Prinzessin und der tapfere Ritter
KAPITEL I - Die Rückkehr
Vor langer, langer Zeit war einmal ein galanter, ja man kann sagen fast raubkatzenähnlicher Ritter der von einem sehr langem Kreuzzug wieder zurück in die Heimat zu seiner Frau gekommen ist. Der Kreuzzug dauerte so lange dass sogar die Frau des Ritters nicht mehr an seine Rückkehr geglaubt hatte und mittlerweile mit dem ehemaligen Stallknecht in der Burg des Ritters lebte und dem Knecht auch schon zwei Kinder geschenkt hat. Das war natürlich für den tapferen Ritter wie ein Schlag ins Gesicht, obwohl er einer der tapfersten seiner Zunft überhaupt war, hat ihn das enorm getroffen. Die Tatsache dass seine Frau jetzt in den Knecht verliebt war und dieser jetzt seinen Platz eingenommen haben soll, war schlichtweg für ihn ein Drama. Den einzigen Ausweg den er aus dieser Situation noch sah, war sich wieder in die weite Welt aufzumachen und alles das hinter sich zu lassen bis auf genau einen treuen Weggefährten aus den guten alten Zeiten wo alles noch in Bester Ordnung im Leben des Ritters - sein Pandabär Rustybusti. Ja Rustybusti war schon immer ein treuer Gefährte und trottete tagein, tagaus immer neben dem Ritter der auf seinem hohen, edlen Ross ritt einher. Damit man sich überhaupt vorstellen kann wie heroisch er war und wahrhaft gut er mit seinem Schwert umgehen kann gibt es an dieser Stelle eine kurze Episode als der Ritter im Wald von einen schwarzen, finster aussehenden Mann angegriffen wurde, weil dieser so viel Hunger hatte dass er Rustybusti zuerst töten und dann essen wollte. Das konnte der Ritter aber verhindern wie wir hier sehen können (http://www.youtube.com/watch?v=Tca-AkF2_6w&feature=fvst).
KAPITEL II - Rustybusti ist krank
Es war nicht immer ganz einfach und die beiden mussten auch täglich aufs neue brenzlich Situationen aussehen. Einmal zum Beispiel wurde Rustybusti schwer krank und der Ritter war natürlich sehr besorgt um ihn. Der Schnupfen von Rustybusti wurde immer schlimmer wie man in folgender Episode sehen kann: (http://www.youtube.com/watch?v=f7hdSr6L5cM) Es war nahezu aussichtslos, der Schnupfen ging einfach nicht mehr weg und wurde immer schlimmer. So beschloss der Ritter die Hexe Margarete aufzusuchen um einen Zaubertrank für seinen Panda mischen zu lassen. Das Problem war nur das der Ritter nicht genau wusste wo er die Hexe Margarete finden sollte. Im Grunde wusste er nicht mal genau ob es diese von Mythen und Sagen umgebene Hexe überhaupt gab. Sie war aber die einzige Chance um den Panda vom immer schwerer werdenden Schnupfen zu heilen. Das einzige dass er immer wieder von anderen Rittersfreunden gehört hatte war dass die Hexe im Wald zu Taya wohnen sollte. So machte er sich auf in den Wald zu Taya. Doch dieser Wald war so groß, dass es für den Ritter fast unmöglich war die Hexe zu finden. Nach einigen Tagen hatte er es dann aber geschafft und wurde direkt in der Ortschaft zu Taya fündig. Hier gabs aber ein kleines Problem dass ihr euch in folgender kleinen Episode ansehen könnt (http://www.youtube.com/watch?v=DYVjjt186pY). Jaja die Hexe hatte gerade selbst einige Probleme sodass Sie sich in diesem Augenblick nicht um Rustybusti kümmern konnte. Erst als alle diese Probleme ausgestanden waren und sie sich selbst wieder in Sicherheit fühlte, konnte sich die Hexe um den armen und noch immer sehr kranken Rustybusti kümmern. Sie mixte aus Krötenaugen, Schlangenhaut, Ziegenmilch und weiterem Teufelszeug einen dickflüssigen, grünlichen Trank der Rustybusti innerhalb von wenigen Minuten wieder gesund machte. Mit einem Augenblick hüpfte er wieder genauso galant und raubkatzenähnlich wie sein Herrchen herum und erfreute sich an seinem Leben. Da es mittlerweile schon spät nachts war beschlossen der gutaussehende und charmante Ritter im Knusperhäuschen der Hexe die Nacht zu verbringen und erst am nächsten morgen weiterzureiten um wie jeden Tag die Welt aufs neue zu retten.
KAPITEL III - Blick in die Zauberkugel
Als alle dann gerade beim Abendbrot zusammensitzen und die sonderbarsten, jedoch wirklich köstlichen Dinge essen, erblickte der Ritter die Zauberkugel der Hexe Margarete zu Taya. Da er nun schon sehr lange auf seinen Kreuzzügen unterwegs war, dachte er sich, wäre es auch einmal interessant in die Zukunft zu sehen was noch auf ihn warten mag. Der Ritter traf auf den Kreuzzügen viele, viele Frauen die sich sofort in den Ritter verliebten, jedoch die richtige war einfach nie dabei. Genau aus diesem Grund wollte er den Blick in die Zukunft wagen. Die Hexe Margarete zu Taya wollte dies aber nur sehr widerwillig machen. Es kostete ihr immer sehr viel Kraft die Zukunft vorherzusagen und deshalb ist es ihr auch immer nur für sehr kurze Zeit möglich. Es war alles sehr, sehr unscharf zu sehen und sie konnte auch nur einige wenige Eckpunkte der Zukunft des immer gut gekleideten Ritters ausmachen. Sie murmelte und stammelte folgende Worte: "Brücke des Todes überwinden ... Wald zu Taya verlassen ..... Bad zu Waidhof durchschwimmen.... Gutshof im Felde suchen..... tollpatschige, verletzte Prinzessin retten.... " und plötzlich war die Hexe Margarete so geschwächt dass sie nichts mehr weiter sehen konnte und die Session ohne richtige monetarisierung :-) abbrechen musste. Der Ritter wollte jetzt natürlich gleich wissen welche Bewandtnis es mit der tollpatschigen Prinzessin hatte, nur war die Hexe zu geschwächt um nochmals in die Zukunft sehen zu können. Das war für den tollkühnen, mittlerweile wohlschlanken Ritter überhaupt nicht befriedigend und er machte sich sofort am nächsten Morgen auf den Weg, da er doch sehr interessiert war wie diese Geschichte weitergehen sollte.
KAPITEL IV - Der beschwerliche Weg
Das erste Hindernis dass die Hexe vorausgesagt hatte und er überwinden musste war die Brücke des Todes. Hier wieder eine kleine Illustration um sich die Gefahren und den wirklich beschwerlichen weg besser vorstellen zu können (http://www.youtube.com/watch?v=oUyMyLqxi6Q). Die fünf Fragen, oder eigentlich waren es nur drei konnte der gutaussehende manchmal sogar elfengleiche Ritter gut hinter sich bringen. Ein paar seiner Wegbegleiter ist es leider nicht so gut ergangen, die beim Versuch der Überquerung direkt in die Schlucht der ewigen Gefahr gestürzt sind. Rustybusti ist natürlich ebenso wie sein Herrchen gleich beim ersten Versuch über die Brücke gekommen da der Brückenwärter ein großes Herz für Tiere hatte. Jetzt hieß es nur mehr irgendwie aus dem Wald hinaus zu finden. Das stellte sich jedoch nach und nach auch als große Herausforderung da. Trotz dessen dass die beiden unermüdlich nach dem richtigen Weg zum Bad zu Waidhof suchten, schien es, als würden die beiden immer wieder im Kreise laufen und an den selben Lagerstellen vorbeikommen. Nach etwa einer Woche klappte es dann aber mit dem eigentlich wirklich guten Orientierungssinn des Ritters und er fand aus dem dichten Wald hinaus. Zuvor hatte er sich wahrscheinlich auch etwas zu sehr auf seine Weggefährten verlassen, die immer wieder mit dem Ritter mitreisten, deren Orientierungssinn wahrlich nicht so gut war. Welche Gefahren ihm im Wald noch widerfahren sind, bei denen er nur knapp mit dem Leben davongekommen ist könnt ihr hier sehen (http://www.youtube.com/watch?v=Edov-a0-ifM). Beim Bad zu Waidhof angekommen besinnte sich der Ritter wieder an die Worte der Hexe dass er das Bad durchschwimmen solle. Es war insofern beschwerlich da gleich neben dem Bad zu Waidhof ein breiter und leicht überwindbarer Weg vorbeiführte. Trotz dessen beschloss der Ritter das Bad mit seinem Pferd und natürlich auch Rustybusti zu durchschwimmen. Erst als er auf der anderen Seite ankam, erkannte er, dass der einfachste Weg für ihn nicht immer der beste war und wusste jetzt auch den Hinweis der Hexe sehr wohl zu schätzen, das Bad zu durchschwimmen. Von dieser Seite erkannte er erst jetzt, dass ein grausamer feuerspeiender Drache gleich neben dem Weg auflauerte um den Ritter habhaft zu werden und zu töten. Nun musste er nur noch den Gutshof im Felde finden um die tollpatschige Prinzessin zu finden von der die Hexe gesprochen hatte. Diesmal hat jedoch Rustybusti die richtige Fährte aufgenommen und führte den furchtlosen Ritter ohne weitere Umwege zum Gutshof im Felde.
KAPITEL V - Zusammenkunft mit der Prinzessin
Beim Gutshof angekommen sah es so aus als ob dieser gänzlich unbewohnt wäre. Es standen keine Pferde vor dem Haus und es war auch nirgendwo eine Kutsche zu sehen. Erst als der Ritter näher zum Haus kam bemerkte er die wahrlich gut geputzten Fenster und somit war ihm klar, dass hier auch jemand wohnen musste. So entschloss sich der Ritter zugleich am Tor zu klopfen um zu sehen wer in diesem Gutshof wohnen möge. Nach der langen Reise war er auch schon sehr gespannt auf dieses Zusammentreffen und hat sich diesen Augenblick schon oft im Gedanken vorgestellt. Nachdem er mehrmals geklopft hatte ging die Tür auf und zum Leidwesen des Ritters öffnete ein stattlich aussehender Mann die Tür. Damit hatte der Ritter natürlich nicht gerechnet und war in diesen Augenblick sogar etwas sprachlos, wenngleich das nicht sehr oft vorkam. Der freundliche Mann fragte wie er dem Ritter helfen könne. Dieser besinnte sich wieder und fragte ob er und Rustybusti eintreten dürfen um sich zu stärken und Abendbrot zu essen. Da dies in dieser Zeit öfters vorkam und die Kreuzritter generell als Beschützer vor Bösewichten galten ließ der Mann die beiden auch gerne eintreten. Der frisch zurechtgemachte Ritter war noch gar nicht ganz ins Haus eingetreten als er zum zweiten Mal sprachlos noch fast in der Tür stehen blieb. Genau jetzt wusste er warum er nach den wagen Andeutungen der Hexe den beschwerlichen Weg mit vielen Hindernissen auf sich genommen hatte. Er erblickte eine bezaubernde junge Dame von der die Hexe gesprochen haben muss. Nach einigen Sekunden der Stille bot der Mann dem Ritter einen Stuhl an und wies die Frau an, das Abendbrot zuzubereiten. Es stellte sich heraus dass die junge Dame eine wirklich gute Köchin war und ein wohlschmeckendes Abendmahl zubereitet hatte. Im Gespräch erfuhr der wortgewandte Ritter, dass es sich wahrhaft um eine Prinzessin handelte die schon sehr früh vom Königshof weggelaufen war um ihr Leben mit dem Gutsbesitzer zu verbringen. Zum Leidwesen des Ritters stellte sich die Beziehung der beiden recht harmonisch dar, wenngleich auch die Prinzessin immer wieder längeren Augenkontakt mit dem Ritter hielt und ein spezielles jedoch mittlerweile für den Ritter ungewohntes knistern zwischen den beiden festzustellen war. Doch trotzdem war da noch immer der freundliche Gutsherr, der das Glück der beiden aktuell etwas trübte. Soll die Zauberkugel hier etwa etwas Falsches angezeigt haben für die Zukunft des Ritters? Oder hat die Hexe etwas Falsches in der Kugel gesehen? Der Ritter war sich sehr unsicher. Auch wenn der charmante Kreuzritter die junge Prinzessin gerne näher kennengelernt hätte sah er keine Chance die Prinzessin für sich zu gewinnen und dem Gutsbesitzer abspenstig zu machen. Er konnte den Aussagen der Hexe keinen Glauben mehr schenken und machte sich am nächsten Morgen nachdem er die Nacht im Gutshof verbracht hatte wieder auf den Weg zurück zur Hexe um seinen Unmut zu äußern und vielleicht nochmals genauer in die Zukunft zu sehen.
KAPITEL VI - Die Rettung
Sehr früh am nächsten Tag, als sich der morgens immer etwas launische Ritter auf den Weg machte, war das Wetter wirklich gut und versprach einen schönen Tag. Da die Prinzessin gerne immer etwas länger schlief war es ihr auch nicht mehr möglich sich vom immer souverän reitenden Ritter zu verabschieden. Noch immer sehr irritiert über den letzten Abend ritt er im Gedanken versunken wieder zurück Richtung Wald zu Taya. Der Ritter war noch immer nicht ganz Herr seiner Sinne als er plötzlich eine Vision hatte dass die Hexe doch das richtige gesehen haben muss und er nicht so einfach auf sein Glück mit der Prinzessin verzichten könne und auch dafür kämpfen muss. Irgendetwas sagte ihm genau zu diesem Zeitpunkt dass er wieder umdrehen muss um sein Glück zu finden. Ab diesem Zeitpunkt war er sich sicher und auch fest entschlossen dass er die Prinzessin für sich gewinnen kann, wenngleich er auch noch nicht so genau wusste wie er das machen soll. Am Weg zurück zum Gutshof überlegte er sich die verschiedensten Möglichkeiten, keine stellte sich in seinen Gedanken aber als wirklich gut heraus. So ritt er ohne wirklichen Plan wieder zurück. Schon kurz vor dem Hof sah er die Prinzessin gleich bei der Zufahrt zum Hof im Gras sitzen. Als er näher kam, sah er dass sich die Prinzessin den Knöchel hielt. Der tapfere Ritter stieg vom hohen Ross ab und als die Prinzessin den im strahlenden Sonnenlicht noch besser aussehenden Ritter erblickte und die beiden wieder den gleichen sinnlichen Augenkontakt hatten wie am Vorabend, wusste der Ritter dass er nicht mehr ohne die Prinzessin fortgehen wolle. Es stellte sich heraus dass sich die tollpatschige Prinzessin mit dem Pferd auch auf den Weg gemacht hatte um dem Ritter nachzureiten da sie für sich auch erkannte dass der charmante, raubkatzenähnliche und wahrlich tapfere Ritter der richtige Mann für sie sein müsse. Da sie jedoch ihr Pferd nicht so richtig im Griff hatte, obwohl es ein eher kleines und nicht so starkes war, warf es die Prinzessin bereits schon bei der Hofeinfahrt ab und sie verstauchte sich den Knöchel und konnte nicht mehr weiter reiten. Dem intensiven Blickkontakt folgte der erste Kuss und beide waren in diesem Moment die glücklichsten Menschen die man sich vorstellen kann.
KAPITEL VII - Happy End
Und wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie wahrscheinlich auch heute noch ...