Felizia und Magta
Feliziaund Magta
Es war einmal vor langer Zeit eine Königin.Die Königin hatte einen Sohn, der
schöne Stiefschwester ihrer Schwester zur Frau haben sollte.
Die Prinzessin, die den charmanten Sohn des Prinzen heiraten sollte, ritt also mit
ihrer treusten Dienerin zum Schloss. Kurz vor dem Ziel legten sie eine Pause ein.
Sie banden ihre Pferde, Faladar und Mink, an einen Baum. Die Prinzessin war
durstig und bat ihre Dienerin um ein Glas Wasser. Diese reichte Felizia ein Glas,
in das sie zuvor eine Vergessenheit hervorrufende Flüssigkeit geträufelt hatte.
Die Prinzessin schlief ein. Die Magd stahl das magische Taschentuch ihrer Herrscherin.
„Wer bin ich?,“fragte Felizia. „Du bist meine Gänsemagd,“antwortete Magta.
Im Schloss angekommen, erzählte Magta allen, dass sie erwartete Prinzessin sei.
Den die Dienerin war immer eifersüchtig gewesen auf Felizia. Nun wollte sie
selbst den Prinzen heiraten und Königin werden. Das Mädchen,dass dachte sie sei
eine Gänsemagd, wurde zu den Gänsen gebracht. Faladar stand im königlichen Stall
und wollte seiner Besitzerin den Plan ihrer hinterhältigen Dienerin erzählen. Er trat gegen
Stalltür. Doch der Tierbeauftragte deutete das Verhalten des Pferdes als Zeichen darauf,
dass Faladar krank war. Der Mann berichtete sogleich Magta, denn Faladar war schließlich
das Pferd ihrer Gänsemagd, von dem Verhalten des Tieres. Die zukünftige Braut ahnte,
dass das Pferd die vermeintliche Gänsemagd warnen wollte. ,,Tötet dass Tier ehe es noch mehr Unheil anrichtet,“befahl sie. ,,Wie ihr Wünscht.“Der Tierliebhaber konnte den Befehl zwar nicht verstehen, aber der Prinzessin zu wieder sprechen hatte Folgen. So ging er schweren Herzens in den Stall, um den Befehl auszuführen..Die Axt schwang schon durch die Luft, als das Pferd zu Sprechen begann: ,,Bevor ihr mich tötet, hätte ich noch eine Bitte.“ Der Tierbeauftragte, dem jede das Vorhaben aufhaltene Maßnahme recht war, hörte
das Pferd gerne an.,,Könnt ihr meinen Kopf bitte an das Schlosstor hängen?,“bat das Pferd.
,,Ich werde machen,um was du mich bittest, auch wenn mir deine Bitte komisch vorkommt,“antwortete der fromme Mann. Die Schlachtung sollte am nächsten Tag am Morgen verzogen werden.
In der Nacht besuchte ein kleines Bauernmädchen Faladar. Sie hatte das Pferd des öffteren über die königliche Weide traben sehen.,,Wenn ich dir irgentwie helfen kann, werde ich das machen,“sprach sie. ,,Du kannst mir tatsächlich helfen,“sprach der Hengst. ,,Bringe das Taschentuch der Gänsemagd an sie zurück. Es liegt unter dem Kopfkissen der Prinzessin.
Eigentlich ist sie nämlich die Dienerin und die Gänsemgd die Prinzessin.“
Die Bauerntochter folgte dem Pferd.
Am nächsten Tag, Faladars Kopf hängte bereits am Schlosstor, fand die Vermählung statt.
Alle,einschließlich der Gänsemagd, waren anwesend. Plötzlich, als Magta das Ja-Wort geben sollte,gestand sie die Tat. Der Prinz heiratete die wirkliche Prinzessin,Faladar wurde
wieder lebendig. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute glücklich im Palast.Alle,außer Magta. Sie müsste im Kerker sitzen bis ans ende ihrer Tage.