Die Designerin und die sieben Punker
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Die Designerin und die sieben Punker

Die Designerin und die sieben Punker
Es war einmal ein Präsident, der wünschte sich ein Mädchen. Sie sollte Haare so rot wie Blut, Augen so grün wie Gras und die Haut so orange wie eine Apfelsine haben. Nach ein paar Jahren brachte seine Frau ein Kind zur Welt, das genauso aussah wie der Präsident es sich wünschte. Sie nannten das Kind Sabine. Als Sabine älter wurde interessierte sie sich immer mehr für Mode und wurde Designerin. In dieser Zeit starb ihre Mutter. Da Sabines Vater seitdem sehr einsam war versuchte Sabine ihn mit ihrer Chefin zusammen zu bringen. Es gelang ihr auch und die beiden heirateten. Sabines Stiefmutter war eine sehr gute Designerin. Um zu erfahren ob sie noch die Beste war, klickte sie eine Wahrsagerin im Computer an: „Internet, Internet, gib mir bekannt, wer ist die beste Designerin im Land?“ Der Computer antwortete: „Sie sind eine gute Designerin hier, aber ihre Stieftochter Sabine ist tausendmal besser als ihr!“ Daraufhin wurde die Stiefmutter unheimlich neidisch auf Sabine und warf sie deshalb gleich aus der Firma. Aber Sabine gab nicht auf. Sie gründete mit den sieben Punks, die sie noch aus der Schule kannte, eine eigene Firma. Sabine war mit ihren Entwürfen so erfolgreich, dass sie damit sehr viel Geld verdiente. Als die Stiefmutter das erfuhr wurde sie ganz rot vor Zorn und schickte ihr einen Spion in die Firma. Eines Morgens als Sabine in die Küche lief um Zucker zu holen, schlich sich der Spion in ihr Büro um ihr Gift in den Kaffee zu schütten. Nachdem Sabine den Zucker in den Kaffee getan und einen Schluck davon getrunken hatte wurde sie sofort ohnmächtig und fiel auf den Boden. Marius, der zufällig an ihrem Büro vorbeikam, sah die ultra bombastisch schöne Sabine leblos auf dem Boden liegen. Vorsichtig nahm er Sabine in die Arme und trug sie in sein Auto, mit dem er sie so schnell wie möglich ins Krankenhaus fuhr. Weil Marius so schnell reagiert hatte konnten die Ärzte ihren Magen noch rechtzeitig auspumpen. Als Sabine nach ein paar Stunden von ihrer Narkose aufwachte war das Erste, das sie sah, Marius´ liebes Lächeln. Das Zweite war ein wunderschöner Rosenstrauß, den er besorgt hatte. Nachdem Sabine aus dem Krankenhaus entlassen wurde lud Marius sie zu einem Kaffee ein. Bei dieser Gelegenheit machte er ihr einen romantischen Heiratsantrag. Da sich Sabine auch in Marius verliebt hatte, antwortete sie mit „ja“. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lebt ihre Liebe noch heute.