Es war einmal so fangen alle Märchen an, so wie auch dieses. Es lebten in einem Dorf ein Gärtner mit seiner Frau. Sie waren kinderlos aber liebten Kinder über alles. Der Gärtner schmückte das Dorf mit seinen Pflanzen, dass es überall nur so blühte. Pflanzte Büsche und Bäume so dass das Dorf bald das "grüne Dorf " genannt wurde. Seine Frau liebte die Malerei. Sie malte seine gepflegten Gärten in allen bunten Farben die es gibt auf der Welt. Die schönsten Bilder ließ sie in einem Buch binden. Dieses Buch legte sie immer in eine große Holztruhe.Sie schlug es in ein Tuch ein damit es nicht verschmutzte. Alle Menschen im Dorf waren glücklich und zufrieden. Es sprach sich schnell in anderen Städten und Dörfern herum wie schön dieses Dorf war. Es kamen von überall die Menschen um das Dorf zu bewundern. So lebten sie alle zufreiden.
Bis eines Tages sich ein schwarzer Schleier über das Dorf legte. Er legte sich auf die Blätter der Blumen, Sträuche und Bäume, klebte an den Häusern Straßen und Flüssen. Das Dorf hatte keine Farben mehr es sah nur noch schwarz überall aus. Die Menschen liefen traurig durch die Straßen ihre Gesichter waren Fahl und grau. Niemand lachte oder sang ein Lied. Es war ein trauriges Dorf. Der Gärtner und seine Frau versuchten mit den anderen Menschen des Dorfes alle Blumen, Sträucher und Bäume abzuwaschen damit es wieder schön wird im Dorf. Doch über Nacht war alles wieder mit Ruß bedeckt. So vergingen die Jahre. Des Gärtners Frau bekam einen kleinen Jungen. Sie nannten ihn Paule. Er wuchs zu einem kräftigen Jungen heran. Mit einem blonden Schopf auf dem Kopf. Paule war ein sehr sauberer und fleißiger Junge. Er half seinem Vater im Garten und der Mutter im Haus. Am liebsten spielte er aber mit Autos. Sein Vater baute ihm ein Tretauto aus Holz und malte es mit roter Farbe an. Paule fuhr damit immer stolz durch die Straßen und alle Leute winkten ihm zu. Eines Tages half er seiner Mutter im Haus. Da öffnette die Mutter die Truhe und nahm das eingeschlagene Buch aus der Truhe. Sie rief Paul zu sich und schlug das Buch auf. Es war als ob das Zimmer in einem hellen Licht erstrahlte. So viele schöne Farben hatte Paule noch nie gesehen. "Mutter warum tust Du das Buch in deine Truhe? Es ist so schön bunt und hell. " Die Mutter weinte etwas und erzählte ihm von dem Dorf welches das "grüne Dorf " genannt wurde. Als sie ihre Geschichte beendet hatte nahm sie das Buch und legte es wieder in die Truhe. Sie sah ihren Sohn sehr nachdenklich an und strich ihm über das blonde Haar. "Wenn es doch jemanden gäbe der einmal hinter dem wald, über den Berg gehen würde, um zu sehen woher der Ruß kommt. Vielleicht können dann unsere schönen Farben wieder das Dorf schmücken.Die Menschen wieder das Licht und die Sonne bringen. Alle wären zufrieden und glücklich und hätten ein Lächeln im Gesicht." Paule ging das Buch nicht mehr aus dem Kopf und er mußte ständig an die Worte der Mutter denken. Ihm schmeckte kein Essen und er vergaß so gar sein schönes rotes Auto. Vater und Mutter machten sich Sorgen, ob er wohl krank ist? Aber nein, er dachte über einen Plan nach. Er wollte nur nicht seine Eltern traurig sehen. Vor dem Schlafen gehen sagte er deshalb "Mutter gib mir etwas Essen und zu Trinken in den Rucksack,dann noch eine Flasche Wasser, Seife und Handtuch " Vater wir sehen uns morgen früh das Auto an, ob es eine lange Strecke fahren kann." Dann wünschte er ihnen eine Gute Nacht und ging zu Bett. Der Gärtner sah seine Frau an und wußte was sein Sohn wollte. Sie verstanden sich sofort und bereiteten alles vor. Nach dem Frühstück am anderen Morgen,gingen sie zum Dorfrand um sich von ihrem Sohn zu verabschieden. Sie wünschten ihm eine gute Reise und er solle Hilfe von jedem annehmen, höflich und gut sein zu den Menschen und Tieren. Dies versprach Paule und trat in die Pedale mit einem Pfeien auf den Lippen. Sein rotes Auto war geputzt und das leuchtende Rot hob sich ab von denm Ruß auf den Straßen. Bald würde auch sein Auto kaum noch rote Farbe haben, denn der Ruß legte sich langsam über das Auto.