Das Märchen von den kleinen Elektronen
Inhalt Ändern Diskussion Versionen Bewerten

Das Märchen von den kleinen Elektronen

Vorwort
Angeregt durch das Info “ Rotkäppchen, wie der Informatiker es seinen Kindern erzählt “ konnte ich mir es nicht verkneifen, mein erfundenes Märchen aus den jungen Vatertagen aufzuschreiben.
Als Elektronikfreak möchte man doch seiner Umwelt sein „Hobby“ näherbringen und da müssen eben die „Kleinen“ herhalten, die hören geduldig zu und können sich am wenigsten wehren.
Der Arbeitstitel könnte lauten: Der einfache Stromkreis.

Und so schrieb ich es auf:

Das Märchen von den kleinen Elektronen

Es waren einmal viele kleine Elektronen. Sie lebten zufrieden und friedlich in ihren Batteriehaus. Eines Tages wurde es ihnen zu langweilig und sie wollten ihre Welt erkunden und so beschlossen sie loszuziehen um die alte Großmutter Lampe zu besuchen. So machten sie sich auf dem Weg. Dieser führte durch viele dunkle Leitungen und Kreuzungen vorbei. Aber oh Schreck, auf einmal versperrte ein Bösewicht den Weg, der sich Schalter nannte. Die kleinen Elektronen wurden ganz traurig und weinten bitterlich und beklagten, daß sie die arme Großmutter Lampe nicht besuchen können, sie ist doch schon so alt und sollte sich doch auch wieder mal freuen und hell erstrahlen. Nach einer Weile besann sich der Bösewicht Schalter auf das Gute und öffnete das Tor. So konnten sie lachend weiterziehen und erreichten nach einer Weile die Großmutter Lampe. Diese war so erfreut, daß sie gleich anfing hell zu strahlen. Da freuten sich die kleinen Elektronen und versprachen der Großmutter Lampe dafür zu sorgen, daß immer einer bei ihr vorbei kommt, damit sie immer so hell strahlt. So liefen sie wieder nach Hause in ihr Batterieheim und sorgten dafür, daß die Oma immer Besuch hat und weiterhin so strahlt... . Und wenn sie nicht gestorben ist, oder der Bösewicht Schalter den Weg versperrt, dann strahlt sie heute noch.

Eckhard Eichler