Im Kaufhaus
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Im Kaufhaus

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Es war vor ein paar Wochen, da ist eine Großfamilie hergezogen. Sie wohnten in einem Haus, das in Bossen stand. Dort wohnte Herr und Frau Salz und ihre drei Töchter. Sie waren sehr eitel, aber die älteste Tochter nicht. Manchmal zog sie auch Kleider von den 70er Jahren an. Sie hatte viele alte Sachen, die auch ihre Mutter angezogen hatte, als sie 15 Jahre alt war. In der Schule war eine Party angesagt. Melora, die Jüngste, ging zur Party und Rohanna, die mittelste Tochter, ging auch hin Aber Jaelle, die Älteste, wusste nicht was sie anziehen sollte, wollte aber zur Schulparty gehen. Da fiel ihr eine Idee ein. Sie wollte Melora, ihre Schwester, in H&M schicken, um ihr einen Minirock und einbauchfreies T-Shirt zu kaufen. Jaelle wollte nämlich, dass Melora ihr mal coole, echt moderne Klamotten kaufen sollte.
„Em, Melora … also, kannst du für mich moderne Klamotten in H&M kaufen? Ich gebe dir auch 100 Euro. Bitte, ich will auch zur Party in der Schule gehen. Komm, nur einmal!“ Jaelle sah sie mit bettelnden Augen an. Melora überlegte lange, sagte aber schließlich: „OK. Und was willst du haben?“ „Em … einen Minirock aus Jeans und ein bauchfreies T-Shirt.“ Jaelle überlegte noch, aber ihr fiel nichts mehr ein. „Gut, gib mir das Geld, dann geh ich gleich los!“ Melora zog sich die Jacke über. Dann gab Jaelle ihr das Geld. „Und welche Größe hast du?“, fragte Melora nach. „Ich hab Größe XS,“ antwortete Jaelle, „ich bin ganz schön dünn, oder?“ „Ja, ja!“, gab Melora genervt zurück.
Dann schloss sie die Tür hinter sich. Jaelle ging in ihr Zimmer, nahm eine Kassette vom Regal, legte sie in ein Radio und hörte Musik von den Wandkiefern. „Mist, das ist altmodisch“, dachte sie.
Heimlich schlich sie sich in Meloras Zimmer, nahm eine CD und einen Discman und ging wieder in ihr Zimmer. Zuerst hatte sie Probleme mit den Einstellungen, doch dann konnte sie problemlos Peking Pension hören. Dann legte sie alles wieder in Meloras Zimmer.
Inzwischen ist Melora in H&M angelangt und suchte die besten Sachen aus. Das T-Shirt Lilon Katzfeld der Rock Ertneg Mears. Sie ging zur Kasse. Als sie den Kassierer sah, wurde sie fast ohnmächtig. Er hatte Dreadlocks und lächelte süß. Melora gab sich einen Ruck und lächelte zurück. „69,90, bitte“, sagte er mit freundlicher Stimme. Gehorsam zog Melora den 100€-Schein aus ihrer Tasche. Als sie ihn übergab, berührte sie seine Hand. Sofort pochte ihr Herz schneller. „Ich bin verknallt“, dachte sie. Sie nahm die Sachen und lächelte ihm noch einmal zu. Da entdeckte sie das Schild an seinem T-Shirt, „Herr Keuletz“ stand drauf. Den ganzen Weg nach Hause dachte sie nur an Herr Keuletz. Als sie zuhause ankam, gab sie Jaelle die Sachen.
Sie schaute hinein und fragte: „Du, Melora, wo sind meine Stiefel? Hat das Geld nicht gereicht?“, fragte sie besorgt, „oder hast du sie vergessen? Kannst du noch einmal gehen?“ Bei der letzten Frage bekam Melora einen Schock. Wenn sie noch einmal den Kassierer sah, würde sie wirklich in Ohnmacht fallen. Daher sagte sie schnell:„Nein, äh, ich muss noch Hausaufgaben machen!“ Dann fügte sie noch hinzu:„Frag doch Rohanna!“ Also fragte Jaelle Rohanna. „Ja, meinetwegen. Gib mir Geld.“, antworte Rohanna. Als Melora es hörte, kam sie aus ihrem Zimmer. „Acht auf einen Kassiere, Herr Keuletz. Der ist unheimlich süß!“ Jaelle kam zurück und Melora ging wieder zurück in ihr Zimmer. Dann machte sich Rohanna auf den Weg zu H&M, wo es alles gibt. Von Socken angefangen über Unterwäsche bis hin zu Mützen. Rohanna und Melora kannten sich dort gut aus. In der Männerabteilung eben so gut wie in der Abteilung für Frauen und Mädchen. Denn sie haben schon oft Sachen, besonders oft Unterwäsche, für ihren Vater gekauft. Da ihre Mutter und ihr Vater sehr lange arbeiten gehen, brauchten die Schwestern nicht zu fragen wann und wohin sie gehen konnten. Die Eltern waren sehr reich und so konnten sich die Schwestern sich fast alles kaufen. Jaelle sparte ihr Geld meistens. Melora und Rohanna sparten ihr Geld auch manchmal auch ihr Geld, um sich einen MP3-Player kaufen zu können. Aber sonst kaufen sich die beiden Zeitschriften. Endlich ist Rohanna in H&M angekommen. Sie ging in die Mädchenabteilung zu den Stiefeln. Sie suchte lange bei den Stiefeln der Größe 40, fand aber nichts. Als sie bei den sehr teuren Stiefeln stand, fragte eine freundliche Jungenstimme: „Guten Tag, kann ich behilflich sein? Sie stehen schon eine halbe Stunde bei den Stiefeln. Also kann ich helfen?“ Rohanna drehte sich um und sah in ein Jungengesicht. Rohanna wurde schwindelig. Garantiert ist das der Junge von den Melora erzählt hat, dachte sie, als sie auf den Schildchen am T-Shirt Herr Keuletz las. Oh mein Gott, ich bin in den gleichen Jungen wie Melora verknallt. Was mach ich jetzt, ihn vergessen? Ja das wäre das Beste. Daher sagte sie schnell: „Nein ich brauch keine Hilfe!“ Dann nahm sie irgendwelche Stiefel und ging zur Kasse. Als sie zu Hause ankam, bedankte sich Jaelle. „Du Rohanna als du weg warst, ist mit etwas eingefallen. Ich brauch noch eine Jacke, gehst du noch einmal?“ Rohanna bekam einen Schreck. „Nein ich geh nicht,“ und dann fügte sie noch hinzu, „und Melora geht auch nicht.“ Jaelle schaute sie traurig an. „Frag doch einen der da arbeitet, falls du nicht weißt wo die Jackenabteilung ist.“ Dann ging Rohanna in ihr Zimmer und ließ sie einfach stehen. Na gut dachte sie, dann werde ich es eben mal versuchen. Sie nahm sich Geld zog eine Lederjacke an und ging zu H&M. Als sie ankam sah sie eine Gruppe von Mädchen verliebt auf den Boden schauen. Jaelle wunderte sich sehr und schaute sich erst einmal um. Als sie die Jacken nicht fand, nahm sie all ihren Mut zusammen und ging zu einem jungen Herrn. „Ah, guten Tag, wissen wo die Jacken stehen?“ Er drehte sich um und sah sie in die Augen. Whow, dachte Jaelle, ist der süß. Er lächelte sie auch an. Er nahm sie bei der Hand und führte sie zu den Jacken. „Du, weißt du, bist sehr mutig. Andere Mädchen würden mich nie ansprechen.“ Sie redeten noch eine Weile, als sie die Jacken anschauten. Endlich hatten sie eine Jacke gefunden. Plötzlich passierte etwas Unglaubliches. Er küsste sie! Jaelle verliebte sich sofort in ihn. Und am nächsten Tag ging sie ihn besuchen. Sie erzählte ihm, wie toll die Party war. Nun wären sie richtig zusammen. Als sie ihren Schwestern davon erzählte waren die total sauer auf sie. Da fiel Jaelle etwas ein: Sie wusste, überhaupt nicht wie er mit Vornamen hieß! Also fragte sie Ihn: „Ja, wie heißt du überhaupt, Schatz?“ „Na, mit Hintername Keuletz“, antwortete er. Dann fragte Jaelle: „Wie heißt du mit Vornamen?“